ÜBER MICH

Portrait Martin Rücker. Foto: Valeska Achenbach.

ÜBER MICH

Portrait Martin Rücker.

»Dazu habe ich folgende Fragen...«

Viele meiner E-Mails an Behörden, Verbände und Unternehmen beinhalten diesen Satz.


Neugierig sein, Fragen stellen – und vor allem Nachfragen, wo Antworten ausweichend sind oder verweigert werden: Das ist der Kern meiner Arbeit. Oft nutze ich auch die Informationsfreiheitsrechte, um amtliche Informationen und Dokumente zu erhalten, die sonst verborgen blieben. 


Als freiberuflicher Journalist, Rechercheur und Autor arbeite ich für Medien wie Frankfurter Allgemeine (Sonntags-)Zeitung, RiffReporter, Stern, Spektrum der Wissenschaft, Frankfurter Rundschau, taz, Welt/Welt am Sonntag, Übermedien und andere. Mein Schwerpunkt liegt bei investigativen Recherchen über Gesundheits- und Medizin- sowie Verbraucherschutzthemen. Dabei ist es mir wichtig, in der Berichterstattung wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Strukturen zusammenzuführen – und nie die Situation von betroffenen Menschen aus den Augen zu verlieren.


Journalismus bedeutet für mich: Haltung zeigen – und zwar eine journalistische Haltung: Nachzufragen, wo ausgewichen wird. Informationsrechte durchzusetzen. Verantwortliche zu benennen. Darzustellen, wenn jemand schweigt, wo seine Antworten gefragt sind. Und Narrative offenzulegen. Wo dies gelingt, entstehen tiefgründige Recherchen für eine starke Demokratie, für Bürger:innenrechte, für transparentes staatliches Handeln und für eine Politik, die niemanden zurücklässt.


Wie Sie mich erreichen können, erfahren Sie hier.

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Stationen

1980...
... wurde ich in Stuttg
art geboren.

2003

Nach meinem Journalistik-Studium in Hannover arbeitete ich von 2003 an als freier Journalist, oft (und zu den unbarmherzigsten Uhrzeiten) für die Deutsche Presseagentur (dpa). Ich veröffentlichte Texte in regionalen wie überregionalen Zeitungen und produzierte Hörfunkbeiträge.

2005...

... wurde ich zunächst kurz Lokal-, dann Politikredakteur bei der Neuen Presse in Hannover.

2007...

... ging es von der Leine an die Spree. Als Parlamentskorrespondent berichtete ich aus Berlin für mehr als ein Dutzend Tageszeitungen (u.a. Passauer Neue Presse, Ruhr Nachrichten und Schweriner Volkszeitung).



2009...
... übernahm ich zunächst die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Verbraucherorganisation foodwatch, ... 
2017...
... das Amt des geschäftsführenden Vorstands für foodwatch Deutschland. Mit Recherchen und Kampagnen sorgten wir z.B. beim Lebensmittelskandal um die Wurstfabrik Wilke für Aufklärung und gestalteten die Internationalisierung der Organisation. Eine Zeit des Aktivismus, aus der ich für journalistische Recherchen vieles mitgenommen habe. 

Seit 2021...
... arbeite ich wieder als
Rechercheur und freier Journalist, vor allem zu investigativen Themen. Einige meiner Veröffentlichungen finden Sie auch hier im Blog.


2022...
... erschien im ECON-Verlag mein Buch »Ihr macht uns krank« über die Folgen unserer Ernährungspolitik auf Mensch und Umwelt – und über Menschen, die es besser machen wollen.


... machte ich in der Welt am Sonntag den Lebensmittelskandal um bakterienbelastetes Krankenhausessen in Hessen öffentlich, den Behörden mit vier Erkrankten und einem Todesopfer in Verbindung bringen. Mutmaßlich verantwortlich: ein hygienisch hoch fragwürdiger Obst- und Gemüsebetrieb – und eine Kontrollbehörde, die das Unternehmen entgegen der lange Zeit nicht geprüft hatte. Der Presseclub Darmstadt zeichnete die Recherche mit dem Niebergall-Journalistenpreis 2022 aus. Außerdem...


...erhielt ich für meine Recherchen über die Verwendung des krebsverdächtigen Farbstoffs Titandioxid in Medikamenten den Ulrich-Schwabe-Medienpreis der Stiftung für Arzneimittelsicherheit. 

Seit 2023...
... bin ich ein Teil der
RiffReporter.



2024...

... wählte mich eine Jury des vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Medienverband der freien Presse getragenen Vereins Deutsche Fachpresse unter die Fachjournalist:innen des Jahres 2024 (3. Platz). 


Und seit 2025...

... führe ich gemeinsam mit Sigrid März die Investigativstation, ein auf den Gesundheitssektor spezialisiertes Recherchekollektiv.


Newsletter

Mit meinem kostenlosen E-Mail-Newsletter informiere ich Sie über meine Arbeit und gebe Ihnen einen Blick hinter die Kulissen journalistischer Recherchen. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.






Medien

Für folgende Medien war ich bereits tätig:

Magazine/überregionale Printmedien: Blätter für deutsche und internationale Politik, die tageszeitung (taz), Die ZEIT, der Freitag, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Foreign Policy Magazine (USA), Neue Zürcher Zeitung (NZZ), Spektrum der Wissenschaft, Stern, Stern Gesund Leben, Süddeutsche Zeitung, Welt, Welt am Sonntag. – Online: BuzzfeedNews, Blog Agrar, faz.net, geo.de, gmx.de, Ippen Investigativ, MedWatch.de, RiffReporter, sozialpolitikblog.de, stern.de, Table.Media, tagesschau.de, Übermedien, web.de, ZEIT Online. – Agentur: Deutsche Presseagentur (dpa), dpa/gms-Themendienst.

TV/Hörfunk/Podcast: Hitradio Antenne, Klassik Radio, NDR-Hörfunk, NDR-TV, NDR-Podcast Synapsen, Radio 21, Radio ffn, WDR. – Regionalzeitungen: Aachener Zeitung, Allgemeine Zeitung Mainz, Badische Zeitung, Berliner Zeitung, Bremer Nachrichten, Die Glocke, Donaukurier, Eßlinger Zeitung, Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Freie Presse (Chemnitz), Generalanzeiger (Bonn), Gießener Allgemeine, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Lübecker Nachrichten, Ludwigsburger Kreiszeitung, Münchner Merkur, Neue Presse (Hannover), Nordkurier, Nordwest Zeitung, Offenbach Post, Passauer Neue Presse, Peiner Allgemeine, Recklinghäuser Zeitung, Rhein Neckar Zeitung, Rheinpfalz, Ruhr Nachrichten, Sächsische Zeitung, Schleswig Holstein am Wochenende, Schwäbische Zeitung, Schweriner Volkszeitung, Sonntag Aktuell, Stuttgarter Nachrichten, Südkurier, Tagesspiegel, Wiesbadener Kurier. – Fachmedien: DLR (Deutsche Lebensmittel-Rundschau), Gartenpraxis, Werben & Verkaufen (wuv.de), Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben.